Mittwoch, 4. November 2015

Und am Himmel ein #Zugvogel

Beitrag zur Blogparade über digitale Vorbilder
 

„Niemand sollte einsam seine Kreise fliegen. Deshalb wollen wir einige spannende Zugvögel und Orientierungspunkte ausfindig machen“ – schreibt Klaus Eck von PR-Blogger, der diese Blogparade angestoßen hat. „Wer prägt in Ihren Augen Ihre Social Media Welt, wer geht Ihnen voraus? Wem folgen Sie schon seit Ewigkeiten, wer ist ein unverzichtbarer Teil Ihrer Timeline geworden?“ Eine gute Gelegenheit, für uns als Kultureinrichtung, dem einmal genauer auf den Grund zu gehen!
 
Der #Zugvogel ist an der LUDWIGGALERIE gelandet © LUDWIGGALERIE



Die LUDWIGGALERIE ist seit 2011 auf Facebook, Twitter, Google + und Youtube vertreten. So unterschiedlich die Kanäle sind, so unterschiedlich sind auch die Leute, denen wir dort folgen. Und da fängt die Sache mit dem einen #Zugvogel schon an. Manche Inspirations- und Informationsquellen haben nur einen Twitter-Account, meiden jedoch Facebook. Manche sind zwar überall angemeldet, jedoch nur auf einem Kanal richtig aktiv. Deswegen möchten wir gleich einmal vorwegnehmen: Für uns gibt es nicht nur einen #Zugvogel, sondern einen ganzen Schwarm.

Aber werden wir doch einmal konkret. Wem folgt man als Museum besonders interessiert? Bei uns sind das sowohl andere Museen und Galerien als auch Blogger, Kunstvermittler, Kulturkenner, Künstler und ja – auch Besucher! 

Vorreiter-Museen

Im Museumsbereich sind es vor allem die (digitalen) Vorreiter wie das Städel Museum oder das Rijksmuseum. Sie beeindrucken mit Tweetups, Beacons, Apps und Online-Sammlungen. Was man selbst aus verschiedensten Gründen noch nicht leisten kann, wird so erlebbar und inspiriert für die eigene Arbeit.

Das Städel bei Twitter.

 Kulturkenner und andere Konsorten

Weitere Zugvögel sind die Blogger, Kunstvermittler und Kulturkenner – manchmal in Personalunion. Sie erfassen oft blitzschnell und bündig neue Ausstellungen, neue Vermittlungsideen, Events und Trends im Kunst- und Kulturbereich. Dinge, bei denen man voller Begeisterung mit aufspringt, sie weiterentwickelt oder als Denkanstoß mit in die nächste Teamsitzung nimmt. 

Namentlich sind das für uns Anke von Heyl, Tanja Praske, die Kulturkonsorten, Wera Wecker vom Internationalen Maritimen Museum Hamburg (danke für den tollen News-Überblick jeden Vormittag!) sowie Tanja Neumann von Museums(t)raum. Ihren Posts, Tweets und Blogbeiträgen folgen wir regelmäßig. Auch wenn im normalen Alltagsbetrieb nicht immer die Zeit bleibt, an jeder Diskussion rege teilzunehmen, sind ihre Informationen und Impulse für unsere Timeline unverzichtbar.

Künstler teilen Künstler

Dann wiederum es aber auch die Künstler selbst, die zum Teil bereits bei uns ausgestellt haben und deren weiteren Schaffens- und Lebensweg wir im Web 2.0 gespannt verfolgen. Ralph Ruthe, Cornelia Funke, Becker Schmitz oder Wolfgang van Triel sind hierbei nur einige von ihnen. Immer wieder zwitschern, posten und bloggen sie nicht nur über ihre eigene künstlerische Entwicklung, sondern verweisen auf weitere spannende Kunst von Kollegen, die es noch zu entdecken gibt. Hinweise, die gerade in Bezug auf unsere regional verankerte Landmarken-Sparte auch interessant für unsere Kuratorin sein können.

Fotograf Wolfgang van Triel auf Facebook.

Was hat begeistert – was nicht?

Nicht zuletzt haben wir in unseren Timelines, Listen und Verzeichnissen auch einige Besucherinnen und Besucher, die über die Stippvisite im Ausstellungsraum hinaus an Kunst und Kultur interessiert sind und uns spannende Hinweise darauf geben, was genau sie in diesem Bereich allgemein bewegt, stört oder begeistert. Auch sie sind unsere Zugvögel, denn sie liefern uns Hinweise darauf, wie wir besser vermitteln und Kunst sehens- und erlebenswert gestalten können.

Der Kreis schließt sich

Wie sind wir eigentlich auf diese Blogparade aufmerksam geworden? Nun, nachstehend findet ihr die Antwort: 


Wer sich bei der Blogparade noch anhängen möchte, muss sich nur ein wenig beeilen – sie geht nur noch bis zum 6. November! Wir sind gespannt auf jeden Beitrag.

Kommentare:

  1. Vielen Dank Sarah,
    ich fühle mich geehrt ob der netten Erwähnung. Und ich freue mich natürlich sehr darüber, dass ihr mich lest! Ich versuche auch, so oft es geht, auf eure Neuigkeiten zu reagieren. Ich finde es toll, wenn ein Museum sich in die digitale Kommunikation reinkniet. Super, dass das immer mehr machen. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass die Gefahr besteht, dass man den Überblick verliert. Deswegen ist es immer wieder toll, wenn durch solche Blogparaden u.Ä. kleine Knotenpunkte entstehen und man wieder mal genauer hinschauen muss.

    Herzlichst

    Anke

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  2. Liebe Anke,
    ja diese Gefahr des "Content Shock" besteht leider. Natürlich kann man nicht jeden Tag allen Kanälen und Blogs in der Ausführlichkeit folgen, in der man es gern tun würde. Genau deshalb fanden wir dann auch diese Bündelung und dieses "Hinschauen" gerade in Bezug auf die eigenen digitalen Vorbilder so spannend beim #Zugvogel.
    Herzliche Grüße zurück,
    Sarah von der LUDWIGGALERIE

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  3. Liebe Sarah,

    auch von mir ein herzliches Dankeschön für die Erwähnung. Mich freut es außerordentlich, wenn ich Anregungen zu Beiträgen geben kann. Klasse finde ich es, dass mit euch ein Museum dabei ist, das bei der Blogparade von PR-Blogger mitgemacht hat. Die Museen, die ihr ansprecht, sind auch meine Zugvögel. Einige der Künstler kannte ich, aber schön, dass ihr sie exemplarisch hier einsetzt. Auf Facettenreichtum habe ich gehofft und ihr erfüllt das - merci!

    Herzlich,
    Tanja

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