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5 Fragen an Simon Schwartz

Simon Schwartz hat es als Comiczeichner längst in den Mainstream geschafft. Sein Durchbruch gelang ihm mit dem Band „drüben!“: einem Mauerfall-Epos, in dem er aus kindlicher Perspektive die Fluchtgeschichte seiner Familie aus der DDR erzählt. Mittlerweile hat Schwartz ein umfangreiches und thematisch breit angelegtes Gesamtwerk geschaffen, mit dem er zu den wichtigsten Zeichner*innen und Autor*innen seiner Generation gehört. Abb. Simon Schwartz signiert, 2019 © LUDWIGGALERIE Nathalie Schraven: Sie nehmen als Comiczeichner in unserer Otfried Preußler-Ausstellung eine besondere Rolle ein. Wir dürfen anstelle von Comics Handpuppen von Ihnen ausstellen, die Sie als Kind mit ihrer Mutter gebastelt haben. Was ist die Geschichte dahinter? Simon Schwartz: Die Geschichte dahinter ist, dass ich bei einem Kindergeburtstag – irgendwann in der ersten oder zweiten Klasse – mit einem Schulfreund eine eigene Version für den Räuber Hotzenplotz gebastelt und ein Skript erstellt habe. Das Skript

5 Fragen an Annette Swoboda

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I m zweiten Teil unserer Interviewreihe stellen wir euch Annette Swoboda vor. Sie studiert zunächst Kunst in Frankreich und danach Grafik-Design in Mannheim. Anschließend unternimmt sie eine Reise um die Welt. Die Veröffentlichung ihrer Abschlussarbeit, einem balinesischen Märchen, ist der Einstieg in die Buchillustration. Seit 1992 arbeitet sie freischaffend als Kinderbuchillustratorin und schreibt auch selbst Bücher. Sie lebt mit ihrer Familie auf einem Hof in der friesischen Wehde.  Foto: © Heribert Hansen Nathalie Schraven: Gibt es Bilderbücher, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind und warum? Annette Swoboda: Ja, die gibt es natürlich. Viele! Als kleines Kind beeindruckte mich zum Beispiel „Wo ist Wendelin?“ von Wilfried Blecher, „Parana, der kleine Indiana“ von Dominique Darbois (Fotos) / Francis Mazière (Text) und „Der Handschuh“, ein ukrainisches Volksmärchen von Jewgeni Ratschow. Später dann schenkte meine Omi mir jedes Jahr zu Weihnachten einen Band der wun

5 Fragen an Jan Peter Tripp

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  Die Wechselausstellungen der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen leben von der Vielfalt, die von den jeweils gezeigten Künstler*innen mitgebracht wird. Besonders in Überblicksschau wie die derzeitigen Ausstellung „Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe. Otfried Preußler – Figurenschöpfer und Geschichtenerzähler“ (18.9.2022-15.1.2023) stehen sich unterschiedliche Zeichner*innen in Form ihrer Kunstwerke gegenüber. Mit der Serie „5 Fragen – 5 Künstler*innen“ gehen wir deren Ansichten zum ausgestellten Thema, zur Kunst und zum Leben im Allgemein auf die Spur. Dafür heißen wir zu Beginn Jan Peter Tripp bei uns willkommen. Er ist der Sohn von Franz Josef Tripp, der als Illustrator legendärer Kinderbücher wie beispielsweise Otfried Preußlers „Der Räuber Hotzenplotz“ unvergessen ist. Jan Peter Tripp selber ist unter anderem bekannt durch seine Portraits zahlreicher Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, darunter der Manager Wendelin Wiedeking, der Schauspieler Bruno Ganz

Kunst erleben in der LUDWIGGALERIE… und drum herum

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Mal ganz ehrlich, wer kennt das nicht: Da bewegt man sich auf einem der üblichen Wege durch den Park oder die Stadt und auf einmal fällt einem eine Skulptur, eine Installation oder ein Denkmal auf. Ob es die RED HEELS an der Konrad-Adenauer-Allee sind, die KaiserKrone am südlichen Parkeingang oder die Slinky Springs to Fame -Brücke am Rhein-Herne-Kanal: Der Kaisergarten bietet einen wahren Schatz an Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Oberhausen – und all diese Kunstwerke finden sich im neuen Skulpturenflyer der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen wieder, mit dem man sich auf einen kleinen Rundgang begeben kann. Eines vorweg: Der Kaisergarten ist eine grüne Oase, die sich mit einem kleinen See und einem beliebten Tiergehege ohne Probleme und ganz nach persönlichen Geschmack in den Kunstgenuss miteinbeziehen lässt. Wer sich aber vollkommen auf die Skulpturen konzentrieren möchte, dem ist der markierten Rundgang auf der Karte ans Herz gelegt. Startpunkt der Wanderung ist der Museumsshop