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5 Fragen an Christoph Mueller

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Last but not least: Wir beenden unsere kleine Interviewserie mit Christoph Mueller, dem bekannten Comiczeichner der Serie Mighty Millborough . Neben einer kleinen, bisher ungesehenen Sammlung dieser Serie, stellt er der LUDWIGGALERIE für das Ausstellungsprojekt „UNVERÖFFENTLICHT – Die Comicszene packt aus! Strips and Stories – von Wilhelm Busch bis Flix“ Ausschnitte aus seinen Werken Plaything und Callcenter Hero zur Verfügung, in denen er selbstreflexive und autobiografische Erfahrungen einfließen lässt.   Abb. Christoph Mueller, Mighty Millborough, 2019 © Christoph Mueller   Nathalie Schraven: Mit Mighty Millborough veröffentlichen Sie regelmäßig kurze Geschichten um den gleichnamigen Protagonisten, der auch als Ihr Alter Ego fungiert. Was macht für Sie den Reiz dieser wiederkehrenden Erzählungen aus?   Christoph Mueller: Die Figur  The Mighty Millborough  ist mein Werkzeug, mit dem ich seit neun Jahren das Medium Comic und mich selbst erforsche. Im Grunde ist er ei

5 Fragen an Tina Brenneisen

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Noch bis zum 16. Januar 2022 können wir Tina Brenneisens Comic “True Stories. Marie Luis erzählt” in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen bewundern. Im Comic entdeckt eine männliche Forschungsgruppe ein sagenumwobenes Wesen – die Frau. Kritisch und humorvoll thematisiert Brenneisen die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Dafür greift sie auf eine episodenhafte Handlung zurück, in der die Protagonistin Marie Luis den Männern fiktive Geschichten über die unterschiedlichsten Frauen, deren Leben und Errungenschaften erzählt. Aber auch in diesen erfundenen Realitäten lassen sich trotz der vielen Triumphe Schattenseiten im Alltag der Frauen nicht verbergen. Auch wenn die Geschichte noch nicht veröffentlicht ist, ist sie längst bereit, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Die Berliner Comiczeichnerin ist Künstlerin und Verlegerin zugleich. Als Gründerin der Parallelallee, einem kleinen unabhängigen Verlag für Comics, bestimmt sie selbst über die Veröffentlichungen einiger Geschichten.

5 Fragen an Thilo Krapp

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Thilo Krapp spricht mit uns über seinen Weg zum Comiczeichner, die Recherche und den nächsten Literaturklassiker, den er adaptieren wird. In seinem Portfolio finden sich die preisgekrönte Graphic-Novel-Adaption von H. G. Wells’ „Der Krieg der Welten”, Illustrationen für „Die drei ???” oder auch Lernkrimis wie „The Kiss of Death” wieder. Besonders bekannt ist er auch für seinen Abenteuercomic „Damian & Alexander”, der von den Erlebnissen des gleichnamigen Liebespaares handelt. Seine Entwürfe um eine mögliche Fortsetzung sind Teil der Ausstellung „UNVERÖFFENTLICHT – Die Comicszene packt aus! Strips and Stories – von Wilhelm Busch bis Flix” und geben uns Hinweise, wie die Geschichte der beiden weitergehen könnte.     Abb. Thilo Krapp © Jens Feierabend Nathalie Schraven: Wie und warum sind Sie Comiczeichner geworden? Thilo Krapp: Ich war es eigentlich schon immer, das Medium hat mich nur erst finden müssen. Ich denke, das war so im Alter von 5 – 6 Jahren, als ich einen Comic

5 Fragen an Julia Zejn

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Bevor es mit dem zweiten Teil unserer Interviewserie losgeht, kurz ein paar Facts: Julia Zejn studierte Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration und Animation. Seit 2013 arbeitet sie freiberuflich als Illustratorin, unter anderem für verschiedene Theaterproduktionen, zum Beispiel für „Die Möglichkeit einer Insel” am Schauspielhaus Dortmund und „Die Kinder von Opel” am Schauspielhaus Bochum. Währenddessen geht sie ihrer Leidenschaft für’s Comiczeichnen nach. Sie veröffentlicht diverse Kurzgeschichten und feiert mit der Graphic Novel „Drei Wege“ im Herbst 2018 ihr lang erwartetes Debüt. Abb. Julia Zejn © Julia Zejn Nathalie Schraven: Wie kam es dazu, dass Sie Comiczeichnerin geworden sind? Julia Zejn: Es ist wahrscheinlich die langweiligste Antwort: Ich habe schon als Kind gerne und viel gezeichnet und Geschichten gelesen. Es hat dann eine Weile gebraucht, bis ich zum Comic kam. Zuerst habe ich Kommunikationsdesign studiert und mich vor allem mit dem Animationsfilm beschäftigt