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5 Fragen an Tina Brenneisen

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Noch bis zum 16. Januar 2022 können wir Tina Brenneisens Comic “True Stories. Marie Luis erzählt” in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen bewundern. Im Comic entdeckt eine männliche Forschungsgruppe ein sagenumwobenes Wesen – die Frau. Kritisch und humorvoll thematisiert Brenneisen die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Dafür greift sie auf eine episodenhafte Handlung zurück, in der die Protagonistin Marie Luis den Männern fiktive Geschichten über die unterschiedlichsten Frauen, deren Leben und Errungenschaften erzählt. Aber auch in diesen erfundenen Realitäten lassen sich trotz der vielen Triumphe Schattenseiten im Alltag der Frauen nicht verbergen. Auch wenn die Geschichte noch nicht veröffentlicht ist, ist sie längst bereit, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Die Berliner Comiczeichnerin ist Künstlerin und Verlegerin zugleich. Als Gründerin der Parallelallee, einem kleinen unabhängigen Verlag für Comics, bestimmt sie selbst über die Veröffentlichungen einiger Geschichten. ...

5 Fragen an Thilo Krapp

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Thilo Krapp spricht mit uns über seinen Weg zum Comiczeichner, die Recherche und den nächsten Literaturklassiker, den er adaptieren wird. In seinem Portfolio finden sich die preisgekrönte Graphic-Novel-Adaption von H. G. Wells’ „Der Krieg der Welten”, Illustrationen für „Die drei ???” oder auch Lernkrimis wie „The Kiss of Death” wieder. Besonders bekannt ist er auch für seinen Abenteuercomic „Damian & Alexander”, der von den Erlebnissen des gleichnamigen Liebespaares handelt. Seine Entwürfe um eine mögliche Fortsetzung sind Teil der Ausstellung „UNVERÖFFENTLICHT – Die Comicszene packt aus! Strips and Stories – von Wilhelm Busch bis Flix” und geben uns Hinweise, wie die Geschichte der beiden weitergehen könnte.     Abb. Thilo Krapp © Jens Feierabend Nathalie Schraven: Wie und warum sind Sie Comiczeichner geworden? Thilo Krapp: Ich war es eigentlich schon immer, das Medium hat mich nur erst finden müssen. Ich denke, das war so im Alter von 5 – 6 Jahren, als ich ein...

5 Fragen an Moritz Stetter

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Comics gehören zur LUDWIGGALERIE wie die Farbe Rosa zur Schlossfassade. In der neuesten Ausstellung „UNVERÖFFENTLICHT – Die Comicszene packt aus! Strips and Stories – von Wilhelm Busch bis Flix“ begibt man sich auf eine Entdeckungsreise von den Anfängen des Comics bis zu den aktuellsten und brandheißen Entwicklungen der deutschsprachigen Comicwelt.   In unserer neuen Interview-Serie zur Ausstellung möchten wir euch einen Einblick in die Gedankenwelt der gezeigten ComiczeichnerInnen geben. Mit „5 Fragen – 5 KünstlerInnen“ nehmen wir kurz und knackig die wichtigsten Themen ins Blickfeld. Dafür heißen wir in der ersten Ausgabe Moritz Stetter herzlich willkommen. Er ist Comickünstler, Illustrator und Porträtzeichner und lebt und arbeitet in Hamburg.   Abb. Moritz Stetter vor seinen Werken in der Ausstellung, 2021 © Moritz Stetter   Mit seinen ersten beiden Comic-Biografien Bonhoeffer (2010) und Luther (2013) erarbeitete Moritz Stetter sich einen Namen in der Comic...

Das ist eine Kunst! - LUDWIGLUST in der LUDWIGGALERIE

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LUDWIG LUST begeistert Kinder auch in schwierigen Zeiten für Kultur - Ein Blogartikel von Sarah Bauer „Wieso ist es hier so dunkel? Da ist niemand!“, ruft eine kleine Stimme. Dann wird es hell. „What the…? Wo kommt das Licht her?“, wundert sich eine andere Stimme. „Wir dürfen da jetzt rein? Alter, dann schieb das mal ins Licht!“, kommt direkt eine pragmatische Anweisung aus einer dritten Richtung. Dank der festen Kooperation dürfen die Kinder ins Museum, 2020 © LUDWIGGALERIE Museumspädagogik Kultur während Corona ist ungefähr so trickreich und (beinahe) unmöglich wie Schulunterricht während Corona. Und doch haben es die beiden Museumspädagoginnen der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, Ursula Bendorf-Depenbrock und Sabine Falkenbach, mit ihrem Team geschafft, in diesen schwierigen Zeiten ein ganz besonderes Projekt auf die Beine zu stellen. Mit Kunst, Kultur, Schule und Kindern. What the…? LUDWIG LUST – jedes Kind soll Kultur entdecken   Schon seit vielen Jahren gibt es in der LUDWI...

Rollin‘ rollin‘ rollin‘… Sechs Tonnen knallroter Stahl auf Oberhausens Straßen

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In zwei Wochen ist es soweit – RED HEELS findet seinen endgültigen Platz vor unserem Schloss. Den bis dahin verlaufenen Entstehungsprozess des Werks haben wir euch schon ausführlich erklärt – eine Schilderung fehlt aber noch: zum Transport, zur Aufstellung und zur Montage. Es versteht sich sicher von selbst – so ein sechs Meter hohes, drei Mal drei Meter breites, sechs Tonnen schweres Stahlungetüm kann nicht lockerflockig mit einem Transporter „mal eben“ vorbeigebracht werden. Da müssen schon schwere Geschütze aufgefahren werden. Wir reden hier von einem Schwertransport, einer Straßensperrung und Spezialkränen. Beteiligt an diesen drei Prozessen, die am Tag vor der Einweihung von RED HEELS durchgeführt werden, sind aus Oberhausen die Firmen Franken Apparatebau, das Ingenieurbüro Diekmann, der Autokran-Dienst Jaromin und die Wirtschaftsbetriebe der Stadt. Die Spedition Ferdinand Hövelmann aus Dinslaken übernimmt den Schwerlasttransport. Neugierig am Rande des Geschehens stehen werden s...

Vom Entwurf auf Papier zum Bau aus Stahl

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Der Countdown läuft und die Einweihung der Skulptur RED HEELS am 20. März 2021 nähert sich mit Riesenschritten der Vollendung. Nachdem das Ingenieurbüro Diekmann die Statik berechnet und die Stahlbleche von Klöckner & Co. ausgeliefert wurden, hat die Franken Apparatebau GmbH in der vergangenen Woche mit dem Schneiden der Grundplatte begonnen. Das Oberhausener Unternehmen ist mit Wilhelm Franken und Sebastian Franken inhabergeführt, wurde 1963 gegründet und beschäftigt heute 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser Woche wurden zudem bereits alle sieben Schuhelemente produziert und vier von ihnen auf der Grundplatte montiert. Schneiden der Grundplatte, 2021 © Franken Apparatebau GmbH Dabei handelt es sich um einen im Voraus überaus genau festgelegten technischen Prozess. Zunächst wird mit dem Plasmaschneider auf der 30 mm dicken Grundplatte, auf der die Skulptur anschließend festgeschweißt wird, die berechnete Geometrie geschnitten. Damit die klaren Vorgaben, die Heiner Meyer...

Der Mann der Zahlen: Dr.-Ing. Christoph Diekmann und die Statik von Red Heels

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Am 20. März 2021 wird die Skulptur RED HEELS von Heiner Meyer an der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen enthüllt. Sie findet ihren Standort zentral vor der Schlossfassade an der Konrad-Adenauer-Allee und viele Menschen, die dann an ihr vorbeifahren, werden sicher denken: „Wie toll!“ Unwillkürlich mögen sie sich aber auch fragen: „Wie ist die denn eigentlich so schnell hier hingekommen? Meine Güte, sie scheint geradezu vom Himmel gefallen zu sein!“ Nein, mitnichten ist sie das. Von der Idee bis zu Enthüllung brauchte es einen etwa zwei Jahre dauernden Prozess. Wir, vom Team der LUDWIGGALERIE, finden diesen so spannend, dass wir unseren Leserinnen und Lesern in den nächsten Wochen einen Einblick geben möchten. In loser Reihenfolge veröffentlichen wir deshalb Blogbeiträge mit Schilderungen der verschiedenen, am Entstehungsprozess beteiligten, Gewerke. Wir hoffen, dass Sie diese Berichte genauso spannend finden wie wir und, dass sie dazu anregen, sich die Skulptur bei Gelegenheit einmal se...

Rote High Heels für das rosa Schloss - Interview mit Pop Art-Künstler Heiner Meyer

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Die Beschäftigung mit dem Schuh in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen erfolgt anlässlich der Aufstellung der Stahlskulptur RED HEELS des international bekannten deutschen Pop-Art-Künstlers Heiner Meyer. Die Skulptur wird am 20. März 2021 feierlich enthüllt und findet ihren Standort zentral vor der Schlossfassade an der Konrad-Adenauer-Allee. Sie bildet so künftig einen eindrucksvollen Blickfang. In den nächsten Wochen werden wir immer wieder Interviews und Berichte von der Entstehung bis hin zur Enthüllung der Skulptur auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen. Wir beginnen unseren RED HEELS -Countdown mit einem Interview mit Heiner Meyer, der mit unserer Mitarbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dagmar Winkler, gesprochen hat. Heiner Meyer in seinem Atelier, 2020 © Matthias Schrumpf DW: Wie ist die Idee zu RED HEELS entstanden? HM: Die Direktorin Ihres Hauses, Dr. Christine Vogt, trat mit der Bitte an mich heran, eine Skulptur für die seit langem freie Fundamen...