Donnerstag, 8. Oktober 2020

Wer hilft der Kleinen Hexe, eine gute Hexe zu werden?

Ab den Herbstferien erwarten unsere jüngeren BesucherInnen gleich mehrere Angebote, um den Museumsbesuch spannender zu machen.

Pünktlich zum Beginn der Herbstferien gibt es in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen den Actionbound, den Kinderaudioguide und ganz neu ein Suchspiel im Rahmen der Ausstellung Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe: Otfried Preußler – Figurenschöpfer und Geschichtenerzähler.

Actionbound in der Preußler-Ausstellung, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Der Actionbound ist das Quiz zur Preußler-Ausstellung! Spiel dich durch alle Räume und hilf der kleinen Hexe dabei, eine „gute Hexe“ zu werden. Traust du dich zu verzauberten Raben, hast du keine Angst vor Krokodilen und spukenden Schlossgespenstern? Dann mach dich auf den Weg und sammle alle Punkte ein, um endlich mit den anderen Hexen tanzen zu dürfen. Mit der Actionbound-App laden Jennifer Liß und Linda Schmitz-Kleinreesink dazu ein, mit dem eigenen Smartphone direkt vor Ort die Ausstellung digital zu erleben.

Kinder, die fit im Umgang mit einfacher Technik sind und über eine gute Lesekompetenz verfügen, können sich auch alleine durchs Haus spielen, während die Eltern die Ausstellung unabhängig davon genießen können. Wer die Bilder lieber gemeinsam mit den Kindern anschaut, kann sich mit der gesamten Familie „durchquizzen“. Der Rundgang dauert ca. 45 Minuten.

Der Actionbound funktioniert einfach und kostenfrei: Lade dir am besten zu Hause im eigenen WLAN die Actionbound-App im iOS Apple Store oder Google Play Store kostenlos auf eure Handy herunter (oder in der LUDWIGGALERIE, gutes mobiles Internet vorausgesetzt). Das Quiz startest du exklusiv hier vor Ort, per QR-Code. Die App ist dann leicht zu bedienen.  

Wer hingegen auch akustisch in das Preußler-Universum eintauchen möchte, leiht sich bei uns den Kinderaudioguide. Kinder der Luisenschule haben unter der Leitung von Ursula Bendorf-Depenbrock und Linda Schmitz-Kleinreesink insgesamt sechs der beliebten Preußler-Geschichten eingelesen, darunter Das kleine Gespenst, Der kleine Wassermann und Der kleine Engel. Der Kinderaudioguide kostet 1 €, zusätzlich musst du einen Ausweis als Pfand hinterlegen. Du kannst eigene Kopfhörer mitbringen oder alternativ vor Ort welche gegen eine Schutzgebühr von 1 € erwerben.

Suchspiel zur Preußler-Ausstellung, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Damit auch unsere kleinen Gäste viel Spaß in unserer Preußler-Ausstellung haben und sie einen Zugang finden, hat die Museumspädagogin Sabine Falkenbach Viel Spaß beim Suchspiel! entwickelt. Das Suchspiel lädt kleine und natürlich auch große Kinder dazu ein, die Räume und die Exponate eigenständig zu erkunden. Die Zeichenaufgaben regen dazu an, dass du selbst künstlerisch wirst und auf Fragen zu Preußlers Geschichten Antworten findest. Geh‘ von Etage zu Etage und beantworte Fragen nach dem mächtigen Zauberer beim Räuber Hotzenplotz, zu dem Tier, mit dem die kleine Hexe zusammenwohnt oder zeichne Figuren Preußlers nach. Um alle Fragen zu beantworten und alle Aufgaben zu lösen, brauchst du rund 30 Minuten. Das Suchspiel ist an der Kasse des Haupthauses und im Lesecafé kostenfrei erhältlich. Die Auflösung gibt es an der Kasse im  Haupthaus.  

Die Ausstellung Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe. Otfried PreußlerFigurenschöpfer und Geschichtenerzähler ist noch bis zum 10. Januar 2021 in der LUDWIGGALERIE zu sehen.

Dienstag, 6. Oktober 2020

Eine historische Ausstellung des Stadtarchivs in der LUDWIGGALERIE? – Kann das gut gehen?

Von Daniel Simon Böhmer

Um die Antwort vorweg zu nehmen: Ja, das kann es. Die Ausstellung „Oberhausen. Aufbruch macht Geschichte – Strukturwandel 1847–2006“ ist seit dem 27. September 2020 im Kleinen Schloss der LUDWIGGALERIE zu bestaunen. Und um es ohne falsche Bescheidenheit zu sagen: Uns – dem Team des Stadtarchivs Oberhausen – gefällt die Ausstellung sehr.

Ausstellungsansicht in der Panoramagalerie, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Aber wie kam es dazu, dass das Stadtarchiv Oberhausen eine Präsentation für die Panoramagalerie vorbereitet hat? Die Schau ist der Abschluss eines vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanzierten Förderprojekts zur Erschließung von Archivmaterial über den Strukturwandel der Stadt Oberhausen. Über 3000 Archivalien sind im Rahmen dieses zweijährigen Projekts im Archiv begutachtet und erfasst worden. Dieses Material und weitere historisch interessante Stücke bilden den Kern der Ausstellung. Sie präsentiert also die Ergebnisse des Förderprojekts der Öffentlichkeit.

Ausstellungsansicht in der Panoramagalerie, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Um das schwierige Thema Strukturwandel anschaulich vermitteln zu können, ist die Ausstellung in fünf Epochen gegliedert, die die Geschichte der Stadt seit ihrer Gründung bis ins Jahr 2006 beleuchten. Hauptaugenmerk stellen zwei Epochen dar, die wir Strukturwandel 1.0 (1894–1934) und Strukturwandel 2.0 (1988–2006) nennen. Beide Epochen zeugen von Veränderungen, die das Stadtbild heute maßgeblich und nachhaltig prägen. Die drei weiteren Epochen zeugen ebenfalls vom Wandel, aber auch von der Kontinuität in der Entwicklung der Stadt Oberhausen.

Ausstellungsansicht in der Panoramagalerie, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Die Themen der Ausstellung werden durch ein dreistündiges Videoprogramm im Kabinett unterstützt. Neben historischen Stadtwerbefilmen („Schichten unter der Dunstglocke“ – ein Klassiker der Stadtwerbung) sind ExpertInnengespräche und Interviews von ZeitzeugInnen zu sehen. Diese Interviews und Gespräche sind vom Team des Stadtarchivs Oberhausen zwischen 2017 und 2020 geführt worden und werden erstmalig in kompakter Form gezeigt. Das Filmprogramm stellt eine spannende Möglichkeit dar, in die Themen der Ausstellung einzusteigen oder diese zu vertiefen.

Der erste Kontoauszugsdrucker wurde 1976 in der Sparkasse Oberhausen in Betrieb genommen, Ausstellungsansicht in der Panoramagalerie, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Zu unserer Ausstellung ist ein buntes Veranstaltungsprogramm geplant. Neben KuratorInnenführungen sind Themenführungen zu Strukturwandel 1.0 und 2.0 und auch eine Podiumsdiskussion im TZU geplant, mit spannenden Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Oberbürgermeister Burkhard Drescher und der IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel. Schauen Sie in den Flyer der Ausstellung oder auf die Internetseite der LUDWIGGALERIE (www.ludwiggalerie.de). Vielleicht ist ein spannendes Angebot für Sie dabei?

Modell der Neuen Mitte, Planungsstand August 1993, Ausstellungsansicht in der Panoramagalerie, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Und für alle Geschichtsbegeisterten haben wir eine Begleitpublikation veröffentlicht. Auf 352 Seiten sind neben den fünf  Epochenkapiteln zusätzlich fünf historische Längsschnitte zu finden, die die Themen der Ausstellung ausbauen und weitere Einblicke in die Geschichte ermöglichen. Das Buch zur Ausstellung „Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte. Strukturwandel 1847–2006“ ist im Shop der LUDWIGGALERIE oder im Buchhandel zu finden.

An dieser Stelle bleibt mir nur noch übrig, mich im Namen des Stadtarchivs Oberhausen bei dem gesamten Team der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen für die gute, entspannte aber auch fruchtbare Zusammenarbeit zu bedanken. Liebe KollegInnen: Vielen Dank J. Wir haben zusammen eine tolle Ausstellung zur Geschichte der Stadt Oberhausen auf die Beine stellen können!

Liebe Lesende: Sie können sich noch bis zum 17. Januar 2021 davon überzeugen, ob wir wirklich eine spannende, interessante und informative historische Ausstellung für Sie zusammengestellt haben. Steigen Sie in die Stadtgeschichte Oberhausens ein! Es lohnt sich!

Die Mode in den 1920ern, Ausstellungsansicht in der Panoramagalerie, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen


Freitag, 18. September 2020

Tausche schwarz-weiße Schlote gegen bunten Räuber

Es ist schon fast ein geflügeltes Wort in der LUDWIGGALERIE: Nach der Eröffnung ist vor der Eröffnung. Sobald eine Schau eröffnet ist, läuft im Hintergrund schon längst die Planung für die nächste. Die Schritte des Umbaus in den Ausstellungsräumen des Haupthauses sind jedes Mal in etwa dieselben. Das muss auch so sein, denn innerhalb von gerade einmal fünf Tagen muss alles an seinem Platz sein. Am Sonntag, dem letzten Tag, treffen sich um 18 Uhr die Kuratorinnen der alten und der neuen Schau sowie eine Auswahl des Teams der LUDWIGGALERIE zum kompletten(!) Abbau der Ausstellung: Abnehmen der Bilder, Leeren der Vitrinen und Herunterbringen der Werke ins Depot. Danach folgt die „Retusche“, also das Verfüllen der Beschädigungen in den Wänden, z.B. durch Nägel und Schrauben.

Die selten gezeigten, originalen Zeichnung des Räuber Hotzenplotz von F.J. Tripp, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
 

Am nächsten Tag „verteilt“ die Kuratorin der kommenden Ausstellung die Bilder auf unsere drei Etagen, das heißt, die Bilder werden, geschützt von Filzstücken, an die Wände gestellt, wo sie später hängen sollen. Der Hängeplan wird vorher in der Theorie notiert, aber erst in der Praxis zeigt sich, ob der Plan auch aufgeht. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass dann eine Kollegin sagt: „Mh, wäre es nicht besser, die Rahmen hier zu vertauschen?“ – „Sollte die Vitrine nicht besser dort stehen, bei den Krabat-Bildern?“ Es folgt eine Arbeitsteilung par excellence im Akkord: Die Vitrinen werden mit farbenfrohem Hotzenplotz-Merch und internationalen Ausgaben bestückt. „Oh, welche Sprache ist das denn? Japanisch?“ – „Das ist ja die Uhr von Torten Torstenson!“ Die Abstände der Bilder werden final ausgemessen und notiert und die Bilder aufgehängt. Beim Schildchenverteilen fällt dann doch noch der ein oder andere kleine Tippfehler auf (hallo Betriebsblindheit!) und durch das Anbringen der Klebebuchstaben und der Saaltexte werden die Exponate anschaulich und sinnvoll ergänzt. Zu guter Letzt wird unter vier geschulten Augen die Beleuchtung eingestellt. Während dieser Ausstellung mussten wir zusätzlich darauf achten, dass bestimmte Werke nicht zu hell beleuchtet sind.

 

In jedem Raum sind Beschriftungen angebracht, die auf die IllustratorInnen hinweisen, 2020 © LUDWIGGALERIE

Buchseiten aus "Hörbe mit dem großen Hut" werden in der Vitrine arrangiert, 2020 © LUDWIGGALERIE

Am Ende ist das Museum wie von der Kleinen Hexe verwandelt: Wo vorher schwarz-weiße Ruhrgebietsfotografien hingen, fliegt nun das kleine Gespenst von Bilderrahmen zu Bilderrahmen. Es sind immer dieselben Räume, doch ist es jedes Mal ein ganz anderes Feeling.

Dreifache Premiere in der LUDWIGGALERIE

„Eine Sensation, eine Weltpremiere“, so kündigt Dr. Christine Vogt, Museumsdirektorin der LUDWIGGALERIE, am Freitagabend die neue Ausstellung im Haupthaus an, „so würde es klingen, stünde ich auf dem Jahrmarkt in Rummelsbach.“ Tatsächlich gibt es gleich drei Premieren am vergangenen Wochenende zu feiern. Zum einen ist das gesamte Werk Otfried Preußlers und dessen Illustratorinnen und Illustratoren, kuratiert von Linda Schmitz-Kleinreesink, so umfassend wie noch nie präsentiert worden. Zum anderen, und das ist den Corona-Gegebenheiten geschuldet, gibt es vor der Eröffnung am Samstag eine Preview am Freitag und: beides unter freiem Himmel. Das gute Wetter lässt dann bei den beiden Events fast schon mediterranes Flair aufkommen.

Museumsdirektorin Dr. Christine Vogt bei ihrer Rede am Freitagabend, 2020 © LUDWIGGALERIE

„Lindas Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass wir nun das gesammelte Werk der Illustrationen zu Preußlers Geschichten zeigen können“, erläutert Dr. Christine Vogt weiter, „was aus kunstwissenschaftlicher Sicht ein wichtiger, herauszustellender Beitrag ist. Wenn ich die Menschen auf der Marktstraße fragen würde: ‘Kennen Sie Otfried Preußler?‘, dann würden das mindestens 90% bejahen, ebenso wenn ich ihnen die Bilder aus den Büchern zeige. Aber wenn ich nach einem Daniel Napp oder einer Petra Probst frage, dann wären diese Namen weniger bekannt. Deshalb ist diese Ausstellung so wichtig!“

Räuber-Alarm!

Am Abend der Eröffnung kann die LUDWIGGALERIE auch noch zwei Ehrengäste begrüßen: zum einen Oberbürgermeister Daniel Schranz als weiteren Redner und, man glaubt es kaum, den Räuber Hotzenplotz! Der Walking Act, gesponsert von der Buchhandlung Zweitbuch, lädt etliche BesucherInnen dazu ein, gemeinsame Selfies zu schießen und sorgt für viele Schmunzler. Nicht zuletzt, weil Hotzenplotz dem Oberbürgermeister ein Räuberdiplom überreichte!

Kuratorin Linda Schmitz-Kleinreesink bei ihrer Rede, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
 

Die Schöpferin der Ausstellung über die Schöpfer der Geschichten

„Otfried Preußler hat mit seinen Geschichten die Kinder- und Jugendliteratur nachhaltig geprägt“, so Kuratorin Linda Schmitz-Kleinreesink in ihrer Rede zur Eröffnung, „der große Erfolg seiner Geschichten geht aber auch auf die zugehörigen Bilder zurück und damit auf die KünstlerInnen und IllustratorInnen, die diese erschaffen haben. Wenn ich von der kleinen Hexe spreche, dann wissen Sie genau, wie sie aussieht.“ Nach der Beschreibung der Kleinen Hexe wird natürlich auch der dunkelhaarige Räuber erwähnt, der währenddessen erwartungsvoll auf unseren Sitzbänken im Innenhof der Rede lauscht. „Sieben Messer, dunkler Bart, barfuß und der Hut mit angesteckter Feder. Dass wir eben diese Bilder in unserem Kollektivgedächtnis haben, ist den jeweiligen Illustratoren zu verdanken. Und genau diesen Bildern zu Otfried Preußlers umfänglichen Geschichten widmen wir uns nun erstmals in einer musealen Schau mit größter Bandbreite. Sie werden überrascht sein, wie viele unterschiedliche KünstlerInnen am Erfolg der Bücher beteiligt sind und wie facettenreich die Bilder sind, die sie alle geschaffen haben“, und weiter erläutert sie, „eine gute Illustration bildet nicht nur ab, was erzählt wird, sondern eröffnet auch neue Leseebenen, die rein über das Bild zu erfassen sind.“

Die BesucherInnen sind an beiden Abenden sehr begeistert und erinnern sich oft auch an ihre Kindheit zurück: „Ach schau mal, der kleine Wassermann, weißt du noch?“ oder: „Ach diese Geschichte habe ich geliebt und die Bilder dazu, die werde ich nie vergessen.“

Und unter ihnen: die Menschen, die den Figuren Gesicht, Gestalt und Farbe verliehen.. 

Gruppenfoto am Freitag (v.l.): Dr. Christine Vogt, Petra Probst, Dr. Pauline Liesen, Florian Holzing, Christine Holzing, Rosi Vogel, Julian Sonntag, Linda Schmitz-Kleinreesink, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Christine Holzing (Witwe von Herbert Holzing), Dr. Pauline Liesen vom Bilderbuchmuseum Troisdorf und Florian Holzing (Sohn von Herbert Holzing), 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Petra Probst, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Rosi Vogel, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Julian Sonntag, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen


Gruppenbild von Samstag (v.l.): Dr. Christine Vogt, Thorsten Saleina, Susanne Preußler-Bitsch, Räuber Hotzenplotz, Petra Probst, Julian Jusim, Silvia und Barbara Lechler, Daniel Napp, Julian Sonntag und Linda Schmitz-Kleinreesink, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Susanne Preußler-Bitsch, Tochter von Otfried Preußler, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Thorsten Saleina, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Daniel Napp, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Silvia und Barbara Lechler, Töchter von Karin Lechler, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Julian Jusim, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen